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Inhaltsangabe

  1. Einleitung
  2. Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur
  3. Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus
  4. Die Partei der GRÜNEN als Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus
  5. Die gegenwÀrtige Situation der Deutschen
  6. Die Gefahren der EU fĂŒr den heutigen EuropĂ€er
  7. Die Natur des Menschen
  8. Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige kulturelle Selbstorganisation
  9. Das Problem mit der Panik
  10. Schlussfolgerung
  11. Nachwort

 

Einleitung

WĂ€hrend sich der Mensch mit relativ ungreifbaren Problemen wie dem Corona-Virus und der KlimaerwĂ€rmung auseinandersetzt, verwandelt er die Erde in einer fortschrittlichen Weise in eine AgrarwĂŒste, in eine BetonwĂŒste und in ein ProblemmĂŒlldepot. Dadurch ignoriert der Mensch die existenziellen Problemstellungen, fĂŒr die er in einer eindeutigen Weise verantwortlich ist. Insgesamt tĂ€uscht sich der Mensch auf diese Weise darĂŒber hinweg, dass er im Begriff ist, die Kultur in eine widernatĂŒrliche Megamaschine und den Menschen in eine seelenlose Arbeits- und Konsummaschine zu verwandeln. Alle positivistischen Vorstellungen von einer glorreichen technischen Zukunft verdrĂ€ngen daher in einer gefĂ€hrlichen Weise, dass die gegenwĂ€rtige kapitalistische Standeskultur den Menschen und die Natur zunehmend ĂŒberlastet.

FĂŒr diese Entwicklung ist nicht nur die Interessengemeinschaft der heutigen „Herrenmenschen“ verantwortlich. Die Kulturkonstitution selbst, die seit 5000 Jahren absolutistische unsichtbare Kastengrenzen zwischen den Menschen errichtet, hĂ€lt sich selbst mit einer fluchartigen Gewalt aufrecht und sorgt fĂŒr eine stĂ€ndige seelische und geistige Vergiftung der Gesellschaft.

 

Das Narrativ der 5000 Jahre alten Standeskultur

Wie wir heute wissen, organisieren sich das Universum und die Natur der Erde auf eine relative Weise. Damit ist die Standeskultur zwangslĂ€ufig ein unnatĂŒrliches menschliches Produkt, da die Klasseneinteilungen nicht wie die sozialen Ordnungen der Tiere relativ, sondern absolutistisch konstituiert sind. Bereits die Geburt entscheidet daher innerhalb einer Standeskultur ĂŒber das „Schicksal“ des einzelnen Menschen. Die absolutistische Standeskultur kennzeichnet sich bis heute dadurch, dass sie eine ĂŒbernatĂŒrliche Organisationsblase erzeugt, durch die sich der Mensch zwangslĂ€ufig von der Natur trennt. Diese obligatorische Trennung war bereits dem frĂŒhen Kulturmenschen bewusst, da die griechische Wortwurzel des Wortes„SĂŒnde“ durch ein „sich  abtrennen von ...“ definiert wurde. Die heutige SĂŒnde des Menschen lĂ€sst sich daher als eine ĂŒbernatĂŒrliche menschliche WillkĂŒr definieren, die sich nicht nur von der Natur kĂŒnstliche abtrennt, sondern auch ĂŒber die Natur erhebt und das Leben auf der Erde auf eine absolute Weise beherrscht.

Die Umsetzung Standeskultur durch den Menschen war eine logische Folge der Sklaverei, da durch die Sklaverei eine absolutistische Einteilung der Menschen in gesellschaftliche Klassen notwendig geworden war. An der Klasseneinteilung der Standeskultur hat sich bis heute nichts Wesentliches geĂ€ndert. So hat der Mensch unter anderem eine Ă€ußerst asoziale Industrielle Revolution vollzogen, die dem Menschen eine erhebliche Macht ĂŒber die Natur der Erde eingetragen hat. Angesichts der heute immer bedrohlicher werdenden Folgen dieser Macht, muss der Mensch vor allem den autoritĂ€ren Absolutismus innerhalb seiner staatlichen, wirtschaftlichen und religiösen Selbstorganisation in Frage stellen, wenn er eine insgesamt naturvertrĂ€gliche und nachhaltige Selbstorganisation erreichen will.

Die Standeseinteilung in Herrenmenschen, Dienermenschen und Sklavenmenschen ist fĂŒr die Standeskultur bis heute „obligatorisch“ geblieben, so dass sich die Kultur nach wie vor durch eine aktive „Teile und Herrsche“ Politik aufrecht erhĂ€lt. Diese Kulturagenda setzt der Mensch seit 20 Jahren auch durch eine immer „liberaler“ agierende Medienagenda durch, die nicht nur die Gesellschaft als Ganzes, sondern auch das Denken und FĂŒhlen des Einzelnen in einer regelrechten Weise spaltet.

Wer diese Spaltung als eine Frucht einer traditionellen „Teile und Herrsche“ Politik begreifen kann, der kann auch nachvollziehen, wie die Standeskultur heute funktioniert und wie umfassend sie das „Schicksal“ des Menschen seit 5000 Jahren bestimmt. Die noch heute angewandten Mittel fĂŒr eine Aufrechterhaltung der Standeskultur bestehen vor allem in einer kalten Politik, einer kalten Ökonomie und einer kalten BĂŒrokratie, die den Menschen jeweils in einer „selbstverstĂ€ndlichen“ Weise vereinnahmen und keine Empathie fĂŒr irgendein Lebewesen der Erde generieren. Die Konstitution der Standeskultur ist daher auch nicht mit der besonderen sozial-symbiotischen Natur des Menschen vereinbar, die sich im Lauf der letzten 500.000 Jahre durch einen natĂŒrlichen Evolutionsprozess entwickelt hat.

Die Schwierigkeiten, die der Einzelne heute mit seiner 5000 Jahre alten Standeskultur hat, sind von grundsĂ€tzlicher Art, da es keine Anpassung des Einzelnen an die traditionelle Standeskultur gibt, die nicht asoziale und widernatĂŒrliche „Nebenwirkungen“ zur Folge hat. Bereits die Anpassung der Kulturkinder an die in der Kultur „normal“ gewordenen hierarchischen Beziehungen der sado-masochistischen Art sind wider die Natur des Menschen, da diese Beziehungen nicht symbiotisch und demokratisch, sondern parasitĂ€r und diktatorisch ausfallen. Es spielt daher auch keine Rolle, welche PlĂ€ne und Strategien die Kulturkinder und Erwachsenen jeweils verfolgen, um das fĂŒr ihre eingeborene Sozialnatur notwendige SicherheitsgefĂŒhl zu erreichen - stets verhindert die absolutistische und hierarchische Konstitution der Standeskultur eine ausreichende soziale BeziehungsstabilitĂ€t. Dadurch ist fĂŒr den Kulturmenschen ein stĂ€ndiger elementarer Mangel an sozialer Geborgenheit obligatorisch geworden. Abschließend lĂ€sst sich daher feststellen, dass die sozialen BemĂŒhungen des Einzelnen innerhalb der Standeskultur notwendig dĂŒrftige Ergebnisse zeitigen oder vergeblich bleiben, so dass der Mensch keine dauerhaft zufriedenstellende Selbstorganisation erreichen kann.

Durch die Industrielle Revolution und durch die BegrĂŒndung einer materialistischen und kapitalistischen Ökonomie hat sich der Mensch innerhalb der modernen Standeskultur eine materielle Lebensversicherung erschaffen, die dem Kulturmenschen bis heute scheinbar eine Ersatzlösung fĂŒr seine mangelhafte soziale Lebensversicherung ermöglicht. Heute stellt sich jedoch immer deutlicher heraus, dass diese Ersatzversicherung den Menschen in eine destruktive ökonomische Suchtentwicklung gefĂŒhrt hat, die langsam aber sicher die menschliche Natur und die gesamte Natur der Erde ĂŒberfordert.

Bis jetzt hĂ€lt der Mensch in einer hartnĂ€ckigen Weise an einer materiellen Lebensversicherung fest und sammelt durch eine immer effektiver werdende kulturelle Arbeits- und Konsummaschinerie immer mehr materiellem Reichtum an. Dadurch stellt sich der Mensch fĂŒr die Folgen seiner kulturellen Suchtentwicklungen in einer geradezu professionellen Weise blind. Diese Betriebsblindheit tendiert gegenwĂ€rtig dazu, immer willkĂŒrlicher und bodenloser zu werden, so dass der Mensch heute offenen Auges den Prozess einer schleichenden gesellschaftlichen und biologischen Selbstzerstörung in Kauf nimmt.

 

Der ökonomische Neoliberalismus und der politische Feminismus

Aus der Sicht der „Interessen“ der heutigen Herrenmenschen ist die „optimale“ Standeskultur dann erreicht, wenn die Familien in ihren Wohnungen selbstbezogen und weitestgehend isoliert von anderen Familien leben. Die dafĂŒr angestrebte digitale Welt eines „Home-Shopping“ und eines „Home-Office“, fĂŒr die eine zukĂŒnftige Überwachung durch eine „mitteilsame“ Medientechnik möglich wird, stellt die „optimale“ Version der zukĂŒnftigen Standeskultur dar. Durch die Einrichtung einer direkten Vernetzung des „einfachen“ Menschen mit der staatlichen Exekutive und den Wirtschaftskonzernen, kann in der „integrierten“ Wohnung ein besonderes Familienuniversum entstehen, das in Bezug auf eine zentralisierte KulturautoritĂ€t durch eine Beziehungsnorm von Allmacht und Ohnmacht geprĂ€gt ist.

Diese Agenda einer „schönen neuen digitalen Welt“ hat vor allem durch die jĂŒngste Corona-Politik eine erste kulturelle Konstituierung erreicht. Die aggressive politische Isolierung des Menschen vom Menschen und die zunehmende Organisation der materiellen Selbstversorgung ĂŒber das Internet hat in ideologischer und emotionaler Hinsicht eine spĂŒrbare kulturelle Wandlung erzeugt. Die dadurch erreichte „fortschrittliche“ Anpassung der Menschen an die Agenda 2030 hat zu einer zunehmenden Fixierung der Menschen auf die materiellen Lebensaspekte und zu einer VernachlĂ€ssigung der menschlichen Seele und des menschlichen Geistes gefĂŒhrt. Dadurch ist der moderne Mensch relativ unbemerkt in die Gefahr geraten, zu einer seelenlosen HĂŒlle zu werden, die kulturellen Befehlen und „SachzwĂ€ngen“ bereitwillig nachkommt und das eigene Kulturverhalten fĂŒr die Sicherung des materiellen Lebenserhalts auf eine unhinterfragte Weise „optimiert“.

Auf diesem Weg droht sich die Zukunftsvorstellung des heutigen „Herrenmenschen“ zu erfĂŒllen, die bereits 1985 mit dem „Washington Consensus“ durch die Wiederauflage des „liberalen“ Kapitalismus aus dem 19. Jahrhundert zu einer neuen neoliberalen Wirtschaftsreligion geworden ist. Der „liberale“ Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, der die Gesellschaft nicht nur in starke soziale Verwerfungen gefĂŒhrt, sondern auch in den 1. und 2. Weltkrieg getrieben hat, wurde durch die neoliberale Agenda ab 1985 nach und nach wieder eingefĂŒhrt. So ist es kein Wunder, dass das Prekariat in der Welt trotz eines immensen wirtschaftlichen Aufschwungs in den letzten 35 Jahren immer weiter zugenommen hat. Mit dem „Washington Consensus“ hat daher eine ĂŒberaus gefĂ€hrliche ökonomische und politische Entwicklung ihren Anfang genommen, durch die sich der Mensch heute wieder auf dem Weg zu einer kulturellen Katastrophe befindet.

Der durch den Washington Consensus eingelĂ€utete globale neoliberale Krieg von Reich gegen Arm wurde durch Warren Buffet, einem der reichsten MĂ€nner der Welt, 2005 durch das folgende Statement bestĂ€tigt: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg fĂŒhrt, und wir gewinnen. https://www.attac-kreis-coesfeld.de/?p=1053

Heute können wir durch die kulturelle Entwicklung zum ersten mal richtig ermessen, dass der Gewinn dieses Krieges durch die Reichen einen Verlust fĂŒr alle Menschen bedeuten wird, einen Verlust der Freiheit und einen Verlust der Hoffnung des Menschen auf den Menschen.

David Rockefeller hat 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) das folgende Statement abgegeben: “Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.“ https://www.c-span.org/video/?c4866574/user-clip-david-rockefeller-speech-1994- annual-ambassadors-dinner

Diese Krise (Corona) ist nun da, so dass wir angesichts der heutigen Entwicklungen in der Tat von einem wirksamen neoliberalen Narrativ der oberen 10.000 sprechen können, das die „Interessen“ der Reichen langsam aber sicher durchsetzt. Dieses Narrativ, das auch in der Agenda 2030 zum Ausdruck kommt, beinhaltet das Ziel einer absolutistischen und zentralistischen Machtkonstitution in allen Kulturen der Welt. Eine zentralistische Diktatur der Wenigen hat notwendig den Verlust der Freiheit der Vielen zur Folge, da eine diktatorische Machtkonstitution nicht anders „erfolgreich“ umgesetzt werden kann. Der Preis dieser Diktatur ist fĂŒr den Einzelnen notwendig immens, da er dadurch seine Möglichkeiten zur KreativitĂ€t, zur Freiheit und zur Lebendigkeit einbĂŒĂŸt und sein natĂŒrliches Lebensgeschenk eine „ganzheitliche“ Pervertierung erfĂ€hrt. Es ist daher wichtig, dass der Mensch die Ziele der Agenda 2030 als widernatĂŒrlich begreift und nicht als eine „Lösung“ fĂŒr die heutigen Kulturprobleme erachtet, da er dadurch zwangslĂ€ufig den Bock zum GĂ€rtner macht.

Das folgende Video macht deutlich, dass es nicht ausreicht, es bei einem bloßen Anhören einer Kritik an der Agenda der oberen 10.000 bewenden zu lassen. Das Video ist von 2016 und verdeutlicht, dass das Wissen um die HintergrĂŒnde einer destruktiven kulturellen Entwicklung nichts nĂŒtzt, wenn die davon Wissenden nicht den Entschluss fassen, diese destruktive Entwicklung durch eine eigene politische AktivitĂ€t zu verhindern. Ohne eine bewusste politische Haltung und ohne eine klare mentale und emotionale Absage an die „Interessen” der oberen 10.000, lĂ€sst sich die heutige degenerative und destruktive Kulturentwicklung nicht aufhalten bzw. auflösen. https://www.youtube.com/watch?v=U46bbmFaq74

Die gegenwĂ€rtigen neoliberalen Gefahren werden zusĂ€tzlich durch einen ebenfalls ĂŒberaus gefĂ€hrlich gewordenen politischen Feminismus verstĂ€rkt, der nach einer absolutistischen sozialen Deutungshoheit in der Kultur strebt. Dadurch kultiviert der politische Feminismus heute eine eigene Machtreligion, die fĂŒr ihr Streben nach einer absolutistischen sozialen Kulturhoheit vor allem positivistische Ideen fĂŒr eine kulturelle VerĂ€nderung aufgreift, um diese mit allen zur VerfĂŒgung stehenden ideologischen, emotionalen und politischen Mitteln durchzusetzen.

Durch die neoliberale und die feministische Agenda ist das Kulturleben in den vergangenen 20 Jahren politisch, wirtschaftlich und sozial zunehmend haltlos geworden und hat eine sich immer mehr potenzierende widernatĂŒrliche Kulturgestaltung nach sich gezogen. Diese Kulturgestaltung tendiert heute zunehmend zu einer WillkĂŒr, die sich weder an der Natur der Erde noch an der Wissenschaft orientiert.

 

Die Partei der GRÜNEN als ein Brennpunkt des ökonomischen Neoliberalismus und des politischen Feminismus

Keine Partei reprĂ€sentiert die heutige ideologische und emotionale Spaltung des Menschen so sehr, wie die Partei der GRÜNEN. Die Partei ist aus der 68er Revolution hervorgegangen, die in vieler Hinsicht allergische und extremistische Tendenzen sowohl der ideologischen als auch der praktischen Art entwickelt hatte. Das Kernziel der Partei der GRÜNEN war zu Beginn eine biologische Politik, sowohl in Bezug auf die menschliche Sozialnatur als auch in Bezug auf die Natur der Erde.

Durch eine Integration des neoliberalen Gedankenguts um die Jahrtausendwende, ist es zu einer absolut widersprĂŒchlichen politischen Entwicklung innerhalb der Partei der GRÜNEN gekommen. Dies hatte einen krankhaften ideologischen Spagat innerhalb der Politik der GRÜNEN zur Folge, den die Partei bis heute nicht aufgelöst, sondern immer weiter beibehalten und kultiviert hat. Dieser Spagat besteht vor allem darin, dass die relativ ungreifbaren kulturellen Problemstellungen von heute, wie z.B. das Klimaproblem herausgegriffen und ins Zentrum der Aufmerksamkeit und des politischen KalkĂŒls gestellt werden. Gleichzeitig werden die zahlreichen anderen heutigen Überlastungen der Natur, die durch den neoliberalen Kapitalismus verursacht werden, nur jeweils oberflĂ€chlich angesprochen und fristen daher ein relativ beschattetes Dasein innerhalb der Politik der GRÜNEN.

Dadurch ist nach und nach eine absolutistische politische Religion innerhalb der Partei der GRÜNEN entstanden, die mit der Zeit auch von den anderen politischen Parteien ĂŒbernommen wurde. Bis heute hat sich dadurch der positivistische Glaube innerhalb der „1. Welt“ verfestigt, man könne die Überlastung der Natur der Erde durch den Menschen vor allem durch eine COÂČ Steuer reduzieren. Eine einfache Betrachtung der gegenwĂ€rtigen kulturellen und ökologischen Gemengelage zeigt jedoch, dass die COÂČ Steuer die derzeitige kulturbedingte UmweltĂŒberlastung weiter potenzieren wird. Die COÂČ Steuer fĂŒhrt nicht nur zu einer Erhöhung des Spritpreises, sondern auch zu einer Erhöhung der allgemeinen Lebenshaltungskosten. Die Folge davon ist unter anderem, dass sich immer weniger Menschen eine biologisch erzeugte Nahrung leisten können, so dass die Nachfrage nach den Massenprodukten der industriellen Landwirtschaft in naher Zukunft steigen wird. Dies hat zwangslĂ€ufig zur Folge, dass die neoliberalen AgrarwĂŒsten, BetonwĂŒsten und ProblemmĂŒlldeponien sich zunehmend ausweiten und die Natur der Erde immer mehr belasten und einschrĂ€nken. Da bereits seit langem bekannt ist, dass eine biologische Renaturierung der globalen Ackerböden in natĂŒrliche Humusböden ca. 19 Milliarden Tonnen COÂČ in der Erde speichern könnte, erweist sich die COÂČ Steuer fĂŒr die Natur der Erde nicht nur als kontraproduktiv, sondern als destruktiv.

Die Erhöhung der COÂČ Steuer wird letztlich vollstĂ€ndig auf den Verbraucher abgewĂ€lzt, so dass die COÂČ Steuer allenfalls einer neoliberalen Staatsorganisation und einer neoliberalen Wirtschaft durch einen entsprechenden Macht- und Profitzuwachs zugute kommt. Da die Maßnahmen, die zu einer realen Entlastung der menschlichen und der irdischen Natur fĂŒhren könnten, durch die Fixierung des Menschen auf eine COÂČ Steuer bislang nicht aufgegriffen und umgesetzt werden, spielt der Mensch heute mit sich selbst ein gefĂ€hrliches Spiel. Letztlich kann nur die gezielte EinschrĂ€nkung der globalen Luxuswirtschaft und die Umsetzung einer biologischen Landwirtschaft und Konsumwirtschaft die Überlastung der Erde und die Überlastung des heutigen Kulturmenschen in einer wirksamen Weise reduzieren.

Die gegenwĂ€rtige Faktenlage macht deutlich, wie widersprĂŒchlich und destruktiv die Politik der GRÜNEN durch ihren Verrat an den eigenen ideologischen und politischen Wurzeln geworden ist. Dieser Verrat wird so lange bestehen bleiben, wie die GRÜNEN an dem neoliberalen Narrativ („der Markt bestimmt die Gesellschaft“) und an dem feministischen Narrativ („jetzt sind wir einmal am DrĂŒcker“) festhalten. Der willkĂŒrliche politische Positivismus der GRÜNEN, der die elementaren WidersprĂŒche in der gegenwĂ€rtigen Parteiagenda unter den Teppich kehrt, fĂŒhrt notwendig weder fĂŒr die menschliche Natur noch fĂŒr die Natur der Erde zu einer realen Entlastung. Es ist daher notwendig geworden, dass sich die GRÜNEN mit ihrem bodenlos gewordenen Machtstreben auseinandersetzen, das bis heute sowohl den ökonomischen Neoliberalismus als auch den politischen Feminismus ideologisch sanktioniert und immunisiert.

 

Die gegenwÀrtige Situation der Deutschen

Die neue absehbare politische Konstellation einer Ampelkoalition von GrĂŒnen, SPD und FDP stellt in vieler Hinsicht den „Worst Case“ fĂŒr die Deutschen dar, da sie eine fortschrittliche Potenzierung einer neoliberalen und feministischen Politik bedeuter. Da die neue Ampelkoalition auf eine politische RĂŒckendeckung durch das deutsche Volk bauen kann, kommt die sich abzeichnende politische Konstellation einer generellen politischen Immunisierung sowohl des Neoliberalismus als auch des Feminismus gleich. Diese Verfestigung einer willkĂŒrlichen politischen Religion kann nicht nur fĂŒr die Deutschen ĂŒberaus gefĂ€hrlich werden.

Deutschland ist durch die Kanzlerschaft von Gerhard Schröder und durch die Kanzlerschaft von Angela Merkel in den letzten 20 Jahren zu einem neoliberalen und feministischen Land geworden, das seine BĂŒrger zunehmend der neoliberalen Agenda ausgeliefert hat. Die dadurch immer stĂ€rker gewordene einseitige Fixierung der Deutschen auf ein materielles Überleben hat zu einer Scherenbildung zwischen einem fortschrittlich anwachsenden materiellen Reichtum und einer fortschrittlichen seelischen und geistigen Armut innerhalb der deutschen Gesellschaft gefĂŒhrt. Das heutige Ergebnis dieses Prozesses zeigt sich durch immer oberflĂ€chlicher, willkĂŒrlicher und schwieriger werdende Kulturbeziehungen, die den deutschen Kulturalltag in einer zunehmenden Weise prĂ€gen.

Durch diese Entwicklung hat sich bei vielen Deutschen die MentalitĂ€t eines „materiell luxuriös in den Untergang“ ausgebildet, die durch eine aktive WillkĂŒr, durch eine betonte GleichgĂŒltigkeit und durch eine absolute politische PassivitĂ€t geprĂ€gt ist. Dadurch tendiert der Deutsche immer mehr zu einem fatalistischen politischen Pessimismus, der sich mit einem fragwĂŒrdigen ökonomischen Positivismus polarisiert, so dass die Deutschen keine natĂŒrliche Ausgewogenheit fĂŒr ihre soziale, politische und ökonomische Selbstorganisation finden können.

 

Die Gefahren der EU fĂŒr den heutigen EuropĂ€er

Die EU ist durch eine entsprechende BĂŒrokratie seit 2004 zunehmend zu einem neoliberalen Superstaat geworden, so dass fĂŒr die EuropĂ€er ein GefĂ€ngnis mit vielen bĂŒrokratischen GitterstĂ€ben entstanden ist. Dieses GefĂ€ngnis hat sich seit der FlĂŒchtlingswelle von 2015 in einer brisanten Weise stabilisiert und wird gegenwĂ€rtig durch eine absolutistische „Corona-Politik“ immer mehr zu einem totalitĂ€ren GefĂ€ngnis. Seit der FlĂŒchtlingswelle von 2015 gibt es in Deutschland ein Gesetz, dass denjenigen, der einem anderen Menschen eine Meldeadresse zur VerfĂŒgung stellt, ohne dass der Gemeldete dort tatsĂ€chlich wohnt, mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro belegen kann. WĂ€hrend man daher Deutschland und andere europĂ€ische LĂ€nder fĂŒr eine multikulturelle Gesellschaftswelt geöffnet hat, hat man die EuropĂ€er zunehmend unter eine absolutistische Greifbarkeit und Kontrolle gestellt, da der Einzelne heute eine Meldeadresse braucht, um eine Arbeit zu finden, ein Konto zu eröffnen und um ganz allgemein am Kulturleben teilnehmen zu können. Alle Versuche, sich einer durch „den Staat“ absolut kontrollierten Existenz zu entziehen, stehen heute entweder unter einer direkten Strafandrohung oder aber unter einem ideologischen Generalverdacht (haben Sie etwas zu verbergen?).

Es stellt sich daher grundsĂ€tzlich die Frage, wie die BĂŒrokraten der einzelstaatlichen Exekutiven und der europĂ€ischen Exekutive dazu kommen, eine indirekte politische und ökonomische Gewaltmacht ĂŒber den Menschen zu konstituieren. Diese indirekte Gewaltmacht hebt in einer fortschrittlichen Weise die natĂŒrliche Freiheit und damit notwendig auch ein StĂŒck weit die natĂŒrliche WĂŒrde des Menschen durch eine kalte BĂŒrokratie auf. Mit welch einer seelischen und ideologischen Intention haben wir es hier zu tun?

Wer sich heute mit der Auswanderung in ein anderes europĂ€isches Land beschĂ€ftigt, der stellt sehr schnell fest, dass die europĂ€ischen BĂŒrokraten seit 2004 auf diesem Gebiet eine absolutistische sozialistische Politik forciert haben, die nicht nur die einzelnen Menschen, sondern auch die europĂ€ischen Völker durch den Aspekt der sozialen Absicherung auf eine effektive Weise voneinander trennt. Wenn sich heute ein EuropĂ€er in einem anderen europĂ€ischen Land niederlassen möchte, dann erhĂ€lt er nur eine vorlĂ€ufige Aufenthaltsgenehmigung unter der Bedingung, dass er der jeweiligen staatlichen Sozialversicherung, die seit 2004 in jedem europĂ€ischen Land eingefĂŒhrt wurde, nicht zur Last fĂ€llt. Eine Einwanderung hĂ€ngt daher heute davon ab, dass der Einzelne durch einen aussagekrĂ€ftigen Kontoauszug, durch eine Arbeitsstellen-BestĂ€tigung oder durch einen Rentenbescheid einen stichhaltigen Nachweis dafĂŒr erbringen kann, dass er nicht zu einem sozialen Problemfall fĂŒr das auserwĂ€hlte Land wird. Vor allem selbstĂ€ndig agierende Kleinunternehmer und Freiberufler haben daher Schwierigkeiten, sich ohne eine feste Arbeitsstelle und ohne einen Rentenbescheid in anderen LĂ€ndern eine neue Existenz aufzubauen. Die Möglichkeiten, die viel beschworene europĂ€ische FreizĂŒgigkeit zu nutzen, sind daher heute ganz im Sinn der neoliberalen Agenda streng reglementiert und begrenzt.

Dies hat unter anderem zur Folge, dass der EuropĂ€er heute kaum noch eine Möglichkeit hat, in einem europĂ€ischen Ausland eine alternative Lebensgemeinschaft zu grĂŒnden, um z. B. eine weitestgehend autarke Selbstversorgung zu verwirklichen. Jeder entsprechende Versuch scheitert notwendig seit 2004 an der HĂŒrde des Nachweises eines geregelten Einkommens und einer geregelten Sozialversicherung. Dies bedeutet letztlich, dass es heute fĂŒr den EuropĂ€er keine gangbaren Wege mehr gibt, einer kapitalistischen Lebensweise den RĂŒcken zu kehren, die alles Leben immer fortschrittlicher vergiftet und vom vorgegebenen neoliberalen Weg abzuweichen. So bleibt der EU BĂŒrger zwangslĂ€ufig in ein Geld- und Wirtschaftssystem eingebunden, das fĂŒr den Einzelnen auf ein relativ isoliertes Leben mit einer geregelten Arbeit und mit einem geregelten Trostkonsum hinauslĂ€uft.

Seit ihrer Erfindung vereinnahmt die Standeskultur den Menschen jeweils mit Haut und Haaren, so dass der Mensch in einer regelrechten Weise zu einem Herrenmenschen, zu einem Dienermenschen oder aber zu einem Sklavenmenschen wird. Die entsprechenden kulturellen „SachzwĂ€nge“ und Gesetze, das „normale“ relativ unverstĂ€ndliche Beamtenlatein und der stĂ€ndige Kult um die „Experten“ der Kultur bezwecken dabei stets das Gleiche: eine eingehende BeschĂ€ftigung und Auseinandersetzung des „einfachen“ Menschen mit der Konstitution der Standeskultur und den komplexen ĂŒbernatĂŒrlichen Gepflogenheiten der verschiedenen kulturellen Betriebsfelder. Diese Auseinandersetzung kostet den Einzelnen heute bereits so viel Zeit und Energie, dass er innerhalb einer immer komplizierter werdenden Standeskultur keine ausreichende freie Zeit mehr dafĂŒr findet, sich zu erholen und zu entspannen. Ein großer Teil der Menschen ist heute vor allem damit beschĂ€ftigt, körperlich, seelisch und geistig innerhalb der eigenen Kultur zu ĂŒberleben.

Wir können daher anhand der gegenwĂ€rtigen kulturellen Gemengelage fĂŒr den Einzelnen feststellen, dass wir es heute in der Tat tatsĂ€chlich mit „grauen Herren“ zu tun haben, die dem Einzelnen die Zeit stehlen, Ă€hnlich wie es der Roman Momo auf eine eindrĂŒckliche Weise beschreibt. (https://www.youtube.com/watch?v=eoGElcRjzys) Nur handelt es sich heute nicht nur um ein warnendes Buch, sondern um eine handfest gewordene neoliberale Kulturagenda, die die gestohlene Zeit der Menschen in Geld verwandelt und auf virtuellen Konten ansammelt. Dadurch können „Der Staat“, „Die Wirtschaft“ und „Die Religion“ bzw. die jeweiligen Herrenmenschen den Menschen unter sich aufteilen. Die Agenda 2030 vereinnahmt den einfachen Menschen zudem durch die Idealisierung einer globalen Menschenfamilie und eines entsprechenden, immer „selbstverstĂ€ndlicher werdenden „DU“ auf eine neoliberale Weise. Viele Menschen haben dieses aufgesetzte idealistische DU Narrativ bereits ĂŒbernommen und praktizieren eine kĂŒnstlich betonte positivistische Kommunikation, die eine empathische Halbwertzeit von etwa 5 Sekunden aufweist.

Die „freundliche“ Übernahme durch eine bĂŒrokratische Vereinnahmung und durch eine positivistische Verhaltenskultur lenkt von einer professionellen neoliberalen GleichgĂŒltigkeit und einem abgebrĂŒhten bĂŒrokratischen Automatismus ab, der die Seele des Menschen zunehmend in blutleeren und nichtssagenden Kurzformeln ertrĂ€nkt. Dadurch sind bereits viele Menschen in ihrer seelischen Not zu einem emotionalen „Duracell-HĂ€schen“ geworden, das stĂ€ndig und automatisch fernab von jeglicher biologischen und psychologischen RealitĂ€t zu einem begeisterten „Ja-Sager“ fĂŒr alle positivistischen Betrachtungen des Lebens wird. In den ambitionierten Positivisten entsteht dadurch ein sich immer mehr verfestigendes kĂŒnstliches Verhaltenswesen, das zu einer Betriebsblindheit darĂŒber fĂŒhrt, was der kultivierte Positivismus heute alles anrichtet. In vieler Hinsicht bedeutet der betonte Positivismus bereits heute eine Absage an jede biologische Vernunft und die willkĂŒrliche Verherrlichung einer immer bodenloser und haltloser werdenden Kultur, die dazu tendiert, zu einem einzigen Meer von TĂ€uschungen, Scheinheiligkeiten und Halbwahrheiten zu werden. Es stellt sich daher heute die Frage, ob ein Positivismus, der auf eine indirekte Weise eine Zerstörung der Menschlichkeit und der Natur befördert, verziehen werden kann, ohne dass der Verzeihende selbst Teil eines destruktiven gesellschaftlichen Geschehens wird.

Die „grauen neoliberalen Herren und ihre Diener“ verursachen heute langsam aber sicher eine Zersetzung der menschlichen Seele und des menschlichen Geistes, indem sie ein entsprechendes bĂŒrokratisches und mediales „steter Tropfen höhlt den Stein“ in die Umsetzung bringen. Die darĂŒber gesendeten medialen „Botschaften“ zersetzen die Nervenkraft des einfachen Menschen in einer fortschrittlichen Weise und treiben den Einzelnen in eine bedingungslose Kapitulation gegenĂŒber der neoliberalen Kulturagenda. Die grauen Herren forcieren dabei die globale Zentralisierung der Macht so bedenkenlos, als hĂ€tte es in der Geschichte nicht schon genĂŒgend Beispiele dafĂŒr gegeben, wohin ein solches Streben fĂŒhrt. Der heutige neoliberale Kapitalismus wird daher nicht anders enden als der liberale Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, da ein Streben nach einer absolutistischen zentralisierten Macht in einem relativ und dezentral sich organisierenden Universum einen totalitĂ€ren Widerspruch gegen das Leben selbst bedeutet. Kommt der Mensch daher nicht dahin, sich gegen die schleichende Abtötung seiner Seele und seines Geistes zu wehren, so wird er seinen natĂŒrlichen Stolz, seinen Mut und seine Lebenshoffnung nach und nach einbĂŒĂŸen. Ein solcher seelischer und geistiger Tod auf Raten kennt schließlich nur ein Ende, den endgĂŒltigen Selbstverlust durch das Eintauchen in einen bodenlosen und gleichgĂŒltigen Nihilismus.

Das Risiko, das der Mensch bereits heute durch seine wachsende GleichgĂŒltigkeit gegenĂŒber der gegenwĂ€rtigen Corona-Politik eingeht, beinhaltet unter anderem eine zunehmende SchwĂ€chung des Immunsystems. Wie die Wissenschaft festgestellt hat, bleibt das Immunsystem vor allem durch stĂ€ndige neue Herausforderungen „fit“. Das derzeit offenkundig werdenden Problem, sich gegen das Corona-Virus tatsĂ€chlich wappnen zu können und die Schwierigkeit, die allgemeine Viruslast in der Kultur zu reduzieren, werden von einer Corona-Politik der stĂ€ndigen Isolierung notwendig in einer bedenklichen Weise gefördert. Der Unterschied der gegenwĂ€rtigen Inzidenz in Schweden und der Inzidenzen in den LĂ€ndern, die auf eine â€žĂŒbernatĂŒrlich“ sterile Corona-Politik gesetzt haben, kann unter anderem dadurch erklĂ€rt werden, dass das Immunsystem der Schweden durch eine „bio-logische“ Corona-Politik heute stĂ€rker ist, als das Immunsystem der ResteuropĂ€er, die zu sehr auf eine Isolation und auf eine einseitige Gesundheitspolitik durch eine Impfung gesetzt haben. Die bis heute in vielen LĂ€ndern hartnĂ€ckig aufrecht erhaltene absolutistische Corona-Agenda birgt daher ein potenzielles Risiko in sich und stellt ein nicht ungefĂ€hrliches Spiel mit der menschlichen Natur dar. Insgesamt stellt sich dadurch die Frage, ob eine isolatorische Corona-Politik die Gesundheit des Menschen eher schwĂ€cht als stĂ€rkt. Diese in Betracht zu ziehende Möglichkeit wĂŒrde fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Teil der EuropĂ€er bedeuten, dass sie in Zukunft einen immer höheren Preis fĂŒr eine absolutistische Corona-Politik bezahlen und sich an einem fragwĂŒrdigen Krieg gegen die eigene Natur beteiligen.

Je unsicherer und widersprĂŒchlicher die Datenlage ĂŒber die Wirksamkeit der Corona-Impfung sowohl in Bezug auf einen schweren Krankheitsverlauf als auch in Bezug auf eine weitere AnsteckungsfĂ€higkeit wird, desto bodenloser greift die Corona-Politik heute in das Leben der Menschen ein. Dies geht mitunter so weit, dass man sich an einen alten Witz erinnert fĂŒhlt, der in den 80er Jahren in vielen Firmen aufgehĂ€ngt wurde: § 1 Der Chef hat immer recht. § 2 Sollte der Chef einmal nicht recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft. Bei der Corona-Politik handelt es sich jedoch um keinen Witz, sondern um den bitteren Ernst eines mit Strafen untermauerten Eingriffs in die Freiheit des Menschen, der mit einem absolutistischen Entzug von demokratischen Rechten einher geht und der massive seelische, geistige und körperliche Konsequenzen zur Folge hat. Der alte Witz ist daher in Bezug auf die Corona-Agenda fĂŒr viele zu einem bitteren Ernst geworden, der deutlich macht, wie krankhaft und gefĂ€hrlich eine AutoritĂ€tshörigkeit werden kann, wenn sie die natĂŒrliche emotionale VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit und den gesunden Menschenverstand außer Kraft setzt. Die gegenwĂ€rtige Folge davon ist eine allgemeine gesellschaftliche VerdrĂ€ngung der demokratischen Rechte nicht trotz einer unsicheren Daten- und Faktenlage, sondern gerade wegen einer unsicheren und beĂ€ngstigenden Daten- und Faktenlage. Dadurch wird gegenwĂ€rtig eine willkĂŒrliche Herrschaftsagenda sanktioniert, die sich nicht lĂ€nger um RealitĂ€ten oder um die persönlichen Befindlichkeiten des Menschen kĂŒmmern muss, sondern die alles ĂŒber den „der Chef hat immer recht“ Kamm scheren kann, gleichgĂŒltig welche reale Gemengelage tatsĂ€chlich gegeben ist. Daher stellt sich auch hier die grundlegende Frage, mit welch einer Intention die Corona-Politik gegenwĂ€rtig betrieben wird, da sich diese Politik vor allem aus den „Interessen“ der Herrenmenschen, nicht aber aus den natĂŒrlichen Interessen der „einfachen“ Menschen ableiten lĂ€sst.

Die vor uns liegenden nĂ€chsten 24 Monate sind aufgrund der globalen neoliberalen Entwicklungen der letzten 35 Jahre zu einer Frage von Leben und Tod geworden. In diesem Zeitraum wird sich entscheiden, ob der Mensch sehenden Auges in eine neue kulturelle Selbstzerstörung geht oder ob er sich die Lehren seiner 5000-jĂ€hrigen Kulturgeschichte zu Herzen nimmt und einen natĂŒrlichen Weg fĂŒr seine zukĂŒnftige Selbstorganisation einschlĂ€gt.

 

Die Natur des Menschen

Der Mensch findet vor allem durch die Feststellung einen schlĂŒssigen Zugang zu seiner Natur, dass die natĂŒrliche Evolution weder beim Tier noch beim Menschen irgendetwas in die Ausbildung gebracht hat, das keinen konkreten Sinn und Zweck erfĂŒllt. Von außen betrachtet, hat die menschliche Natur besondere Grundmerkmale aufzuweisen, die einige Besonderheiten der menschlichen Selbstorganisation biologisch erklĂ€ren können. Dazu gehören vor allem der aufrechte Gang, ein dadurch notwendig gewordenes schmales Becken und ein großes Gehirnvolumen. Damit die Geburt eines Kindes unter diesen UmstĂ€nden ĂŒberhaupt möglich ist, bringt der Mensch seinen Nachwuchs im Vergleich zu allen Tieren viel zu frĂŒh zur Welt, so dass das menschliche Kind als ein Tragling geboren wird, der in den ersten Lebensjahren eine besonders intensive FĂŒrsorge durch seine Eltern benötigt. Die soziale Selbstorganisation des Menschen ist daher in einer erheblichen Weise dadurch bestimmt, dass das menschliche Kind erst nach einer lĂ€ngeren Entwicklungszeit den Grad der körperlichen, geistigen und emotionalen SelbstĂ€ndigkeit erreicht, ĂŒber den viele Tiere durch ihr einfacheres Instinktprogramm bereits unmittelbar nach der Geburt verfĂŒgen. Ein Fohlen kann z. B. im Gegensatz zum menschlichen Baby bereits 30 Minuten nach der Geburt auf seinen Beinen stehen und seiner Mutter folgen.

Dieser gravierende Unterschied zwischen Tier und Mensch macht deutlich, dass sich der Mensch durch eine außergewöhnliche Logistik organisiert, die sich nicht ohne Weiteres mit der tierischen Selbstorganisation vergleichen lĂ€sst. Da das menschliche Kind eine lange körperliche, emotionale und geistige Reifezeit von nahezu 18 Jahren durchlĂ€uft, ist fĂŒr die menschliche Selbstorganisation eine besondere sozial-symbiotische Familien- und Gemeinschaftsorganisation unabdingbar geworden. Dieses erste einfache GrundverstĂ€ndnis fĂŒr die menschliche Natur macht deutlich, dass jede Form der absolutistischen Macht, die ein Mensch ĂŒber einen anderen Menschen anstrebt, notwendig Gift fĂŒr die sozial-symbiotische Natur des Menschen ist.

In den 60er Jahren haben die Experimente von Stanley Milgram gezeigt, dass ca. 65 % der Kulturmenschen in der „1. Welt“ eine AutoritĂ€tshörigkeit entwickeln, die im Ernstfall auch tödliche asoziale Handlungen gegenĂŒber den Mitmenschen einschließt. Die Psychologie hat bezĂŒglich dieser erstaunlichen Abirrung des menschlichen Sozialverhaltens festgestellt, dass sie von einer sogenannten „Identifikation mit dem Aggressor” verursacht wird, die sich in der Regel bereits in der Kindheit der Betroffenen vollzieht. Kinder orientieren sich von Natur aus an ihren Eltern und kopieren das Verhalten der Eltern, so dass sie mit den elterlichen Verhaltensrollen experimentieren und mit der Zeit eine eigene Verhaltensstrategie fĂŒr ihre sozialen Beziehungen ausbilden können. Die Identifikation mit dem Aggressor stellt dagegen eine unnatĂŒrliche Kopie der elterlichen Verhaltensrollen in Form einer absolutistischen Identifikation dar, die vor allem dann erfolgt, wenn das Kind die UnertrĂ€glichkeit eines autoritĂ€ren Verhaltens der Mutter oder des Vaters zu neutralisieren versucht. Die tragische Psychologik einer Identifikation mit dem Aggressor, besteht darin, dass der Aggressor und das Opfer nicht die gleiche Person sein können. Durch die absolutistische Identifikation mit dem Aggressor löscht das Kind daher sein eigenes Ich nach dem Motto “wo kein Ich ist, da ist auch keine UnertrĂ€glichkeit“ aus und verdrĂ€ngt sein Ich ins Unterbewusstsein. Dadurch bestimmt fortan die absolutistische Rollenkopie bzw. die Identifikation mit dem Aggressor das kindliche Verhalten.

Auf diese Weise vollzieht sich im Kind genau die psychische Konstellation, die wir als AutoritĂ€tshörigkeit bezeichnen und die wir als eine menschliche Notmaßnahme begreifen können, die nicht nur erhebliche Folgen fĂŒr die Betroffenen, sondern auch fĂŒr das ganze Gesellschaftsleben zeitigt. Die autoritĂ€tshörigen Menschen benötigen stĂ€ndig irgendeinen Rollen-, Ideen- und Sinnstifter, da sie ihr natĂŒrliches Ich auf eine absolut passive Existenz reduzieren. Dadurch sind sie durch andere Menschen und durch die kulturelle Medienwelt besonders leicht zu beeindrucken bzw. zu beeinflussen.

Die traditionelle Kindererziehung innerhalb der Standeskultur ist durch eine hierarchische Eltern-Kind-Beziehung und durch eine „PĂ€dagogik“ von Belohnung und Bestrafung gekennzeichnet. Daher entwickeln die Kulturkinder der Standeskultur bereits seit 5000 Jahren sowohl gegenĂŒber ihren Eltern als auch gegenĂŒber den absolutistischen AutoritĂ€ten der Standeskultur eine als regelrecht zu bezeichnende Hörigkeit. Diese AutoritĂ€tshörigkeit, die wir auch beim heutigen Kulturmenschen vorfinden, schließt in der Regel auch die Akzeptanz einer totalitĂ€ren Gesellschaftsordnung mit ein. Die Tragik des autoritĂ€tshörigen Menschen besteht daher auch darin, dass er denjenigen Menschen absolutistisch vertraut, denen er am wenigsten vertrauen kann. Dadurch gerĂ€t der autoritĂ€tshörige Mensch zwangslĂ€ufig in einen Teufelskreis der Vergeblichkeit und der ausufernden Angst, aus dem er nur schwer wieder heraus kommt.

Der heutige Mensch hat daher nur noch 10 Jahre Zeit, um dieses ĂŒberaus tragische und gefĂ€hrliche Kulturerbe der Standeskultur in einer hinreichenden Weise zu analysieren und zu neutralisieren. Andernfalls wird die gegenwĂ€rtige Gesellschaftsentwicklung in eine absolutistische Kulturdiktatur mĂŒnden und zu einer neuen, möglicherweise letzten schwerwiegenden Kulturkrise fĂŒhren.

1 Video: Experimente nach Stanley Milgram (ab 2 Minuten 30 Sekunden bis 31 Minuten 30 Sekunden) https://www.bitchute.com/video/WzoG5T62H5ab/

Die Standeskultur produziert seit ihrem Bestehen in regelmĂ€ĂŸigen ZeitabstĂ€nden schwerwiegende Kulturkrisen. Diese Krisenentwicklungen finden vor allem in der Tatsache eine schlĂŒssige ErklĂ€rung, dass die Standeskultur die psycho-sexuelle Natur des Menschen in einer grundlegenden Weise verletzt. Die Natur des Menschen hat spĂ€testens seit der Entwicklung des Homo Erectus vor ca. 500.000 Jahren eine besondere Familienkonstitution in die Ausbildung gebracht. Innerhalb dieser Familienkonstitution finden wir eine praktische Spezialisierung der Geschlechter und eine entsprechende Aufgabenteilung, die sich auf eine natĂŒrliche Weise durch jeweiligen besonderen Wesensmerkmale der Geschlechter vollziehen. Wir können heute anhand der entsprechenden wissenschaftlichen Forschungen dazu feststellen, dass die Frau von Natur aus auf die Familien-Innenpolitik und der Mann auf die Familien-Außenpolitik spezialisiert ist. Dadurch lassen sich die auffĂ€lligen unterschiedlichen Neigungen und FĂ€higkeiten der Geschlechter in einer hinreichenden Weise erklĂ€ren. Die unterschiedlichen Neigungen und FĂ€higkeiten der Geschlechter haben vor allem den Hintergrund, dass das menschliche Kind auf eine stĂ€ndige fundierte UnterstĂŒtzung durch die eigenen Eltern angewiesen ist.

Die Geschlechter unterscheiden sich nicht nur durch ihre körperlichen, sondern auch durch ihre emotionalen und geistigen Anlagen und Neigungen in einer erheblichen Weise, so dass wir z. B. bei der Frau eine besondere Neigung zum Emotionalen und beim Mann einen besonderen Hang zum Geistigen vorfinden. Die menschliche Natur hat die fĂŒr das Kind notwendige komplexe Familienorganisation durch viele soziale Belohnungen abgesichert. Die Tatsache, dass der Mensch kein Fell besitzt, findet auch darin eine ErklĂ€rung, dass die Haut des Menschen besondere Sinneszellen aufweist, die nur auf zĂ€rtliche BerĂŒhrungen reagieren. DarĂŒber hinaus ist die menschliche SexualitĂ€t bestĂ€ndig aktiv und greift nicht nur in den körperlichen, sondern auch in den psychischen Haushalt des Menschen ein. Dadurch wird das menschliche Sozialverhalten in einer  erheblichen Weise von einer psycho-sexuellen Veranlagung bestimmt.

Erst dieses grundlegende VerstĂ€ndnis fĂŒr die Natur der Geschlechter macht deutlich, dass die Selbstorganisation des Menschen durch eine absolutistische und hierarchische Standeskultur den Geschlechtern eine psycho-sexuelle Verletzung verursacht hat, die seit ĂŒber 5000 Jahren ĂŒberaus destruktive Folgen fĂŒr die Geschlechterbeziehung zeitigt. GrundsĂ€tzlich kann die im Menschen stĂ€ndig aktive sexuelle Natur den Menschen nicht nur erheblich motivieren, sondern auch erheblich verstören. Wie brisant eine psycho-sexuelle Verletzung eines Mannes oder einer Frau werden kann, verdeutlicht bereits die entbrannte menschliche Eifersucht, die sowohl beim Mann als auch bei der Frau bodenlos ausufern und tödliche Folgen haben kann.

Mit der ersten Umsetzung einer Standeskultur durch die Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien hat vor allem der Mann eine starke psycho-sexuelle Verletzung erfahren. Das natĂŒrliche Recht einer jeden Pflanze und eines jeden Tieres, kraft des eigenen natĂŒrlichen Willens ein StĂŒck Land zu besetzen und gegen Eindringlinge zu verteidigen, ist fĂŒr den Menschen wegen seiner besonderen Familien- und Sippenorganisation sehr bedeutsam geworden. Die Organisation des Menschen durch die ersten Stadtstaaten in Mesopotamien und Ägypten hat jedoch spĂ€testens mit der Erfindung des Gottkönigtums das natĂŒrliche Recht des Menschen auf die natĂŒrliche Besetzung von Grund und Boden ausgesetzt und auf eine unnatĂŒrliche Weise reglementiert. Auch die sich in den Stadtstaaten mit der Zeit ausbildende MilitĂ€r- und Arbeitsmaschine hat die natĂŒrliche Freiheit des Mannes stark eingeschrĂ€nkt, so dass der Mann durch die kulturbedingte Verhinderung seiner natĂŒrlichen Anlagen zur Familien-Außenpolitk eine chronische, sich immer wieder erneuernde psycho-sexuelle Verletzung erfahren hat.

Die stĂ€ndigen Aggressionen, die der Mann durch seine chronische psycho-sexuelle Verletzung entwickelt hat, haben in Mesopotamien durch die Kriege der mesopotamischen Stadtstaaten um die Wasserrechte an den mesopotamischen FlĂŒssen ein wirksames Ventil gefunden. Durch die vielen Kriege der Stadtstaaten untereinander ist mit der Zeit in Mesopotamien ein regelrechter Kriegermythos entstanden, der die mĂ€nnliche Körperkraft in Form eines besonderen Kultes verehrt hat. Dadurch haben viele „Krieger“ ein bodenlos aggressives und grausames Wesen entwickelt, das wir der Einfachheit halber als ein mĂ€nnliches „Mars-Wesen“ (abgeleitet vom römischen Kriegsgott Mars) bezeichnen können. Das bodenlose mĂ€nnliche Mars-Wesen ist in der modernen Kultur durch die ausfĂŒhrliche Dokumentation des Vietnamkrieges erstmals fĂŒr den Menschen greifbar geworden. Viele Soldaten haben wĂ€hrend des Vietnamkrieges ein bodenloses kriegerisches „Mars-Wesen“ entwickelt, so dass sie durch ihre bodenlos ausufernden kriegerischen Aggressionen und durch die Entwicklung einer entsprechenden Grausamkeit einen tiefen Schrecken vor sich selbst entwickelt haben. Viele Veteranen des Vietnamkriegs hatten dadurch ĂŒber einen langen Zeitraum mit schweren psychischen Störungen zu kĂ€mpfen.

Erst wer daher das „Mars-Wesen des Mannes als eine ĂŒbernatĂŒrliche und widernatĂŒrliche kriegerische Verhaltensentgleisung des Mannes begreift, die von der Standeskultur verursacht und gefördert wurde und wird, kann auch nachvollziehen, wie es dazu gekommen ist, dass der Mann die ganzen letzten 5000 Jahre immer wieder dazu tendiert hat eine ĂŒbernatĂŒrliche Kriegsgewalt zu kultivieren.

Der aufblĂŒhende Kriegermythos und die besondere Verehrung der mĂ€nnlichen Körperkraft fĂŒhrte bereits in den frĂŒhen Hochkulturen zu einer Abwertung der Frau als einem „schwachen Geschlecht“. So entstand bereits vor 5000 Jahren ein tragischer Krieg zwischen den Geschlechtern, der im Lauf der Zeit zu einer starken BeeintrĂ€chtigung der weiblichen Familieninnenpolitik und zu entsprechenden psycho-sexuellen Verletzungen der Frau gefĂŒhrt hat. Dadurch hat die Frau mit ihren eigenen besonderen Mitteln und FĂ€higkeiten damit begonnen den Mann emotional zu manipulieren und entsprechende Beziehungsintrigen zu kultivieren. Auf diese Weise hat sich in der Frau mit der Zeit ein „Kali-Wesen“ (der Einfachheit halber nach der indischen Göttin Kali benannt) entwickelt, das mit den emotionalen und sexuellen „Waffen der Frau“ eine nicht weniger bodenlose Lust an der Grausamkeit und der Zerstörung entwickelt hat als der „Mars-Mann“.

Nachdem das Christentum fĂŒr den Schutz des Mannes vor dem weiblichen „Kali-Wesen“ das Verhalten der Frau 2000 Jahre lang streng reglementiert hatte, wurde die absolutistische weibliche Bevormundung innerhalb der 68er Revolution durch eine aggressive weibliche Emanzipation und durch die „Liberalisierung“ der SexualitĂ€t endgĂŒltig aufgelöst. Das dadurch wieder frei werdende weibliche Kali-Wesen wurde vor allem durch die absolutistischen Feministinnen der 68er Generation aufgegriffen und kultiviert. Diese brisante Entwicklung hat bis zur Jahrtausendwende zu einem starken Machtgewinn der Frau innerhalb der modernen Kultur gefĂŒhrt, der schließlich durch eine vom Neoliberalismus geförderte neue matriarchale Familienrechtsprechung gefestigt wurde. Bis heute ist sich der Mensch nicht wirklich darĂŒber im Klaren, dass er innerhalb der 68er Revolution auch eine Lust an der heimlichen oder offenen Zerstörung „liberalisiert“ hat, die sich bei vielen Feministinnen durch eine haltlose Verurteilung des Mannes und durch eine entsprechende bodenlose HĂ€me verwirklicht hat. Eine derartige destruktive Kali-Lust ist grundsĂ€tzlich in der Lage, die menschliche Sozialnatur vollstĂ€ndig zu zerstören.

Viele ĂŒberaus allergisch agierende Feministinnen der 68er Revolution haben mitunter ganz gezielt die psycho-sexuelle Kulturverletzung des Mannes durch eine generelle Abwertung des Mannes intensiviert, so dass viele MĂ€nner in ihrer Not dadurch in ihrem Inneren entfesselte Mars-Wesen gegen sich selbst gerichtet haben. Ein großer Teil der betroffenen MĂ€nner haben darĂŒber im Lauf der Zeit gegenĂŒber der untergrĂŒndigen feministischen Kali-Politik bedingungslos kapituliert. Notwendig hat sich der moderne Geschlechterkrieg dadurch immer weiter intensiviert, so dass die Geschlechterbeziehungen und die allgemeinen Sozialbeziehungen in der Kultur bis heute immer oberflĂ€chlicher und konfliktanfĂ€lliger geworden sind.

Es ist daher heute unabdingbar geworden, dass der Mensch den Feminismus genauso kritisch analysiert, wie den Neoliberalismus der oberen 10.000. Gerade weil den meisten Menschen nur undeutlich bewusst ist, welche MentalitÀten und Energien heute den Kulturalltag bestimmen, kann sich das weibliche Kali-Wesen und das mÀnnliche Mars-Wesen in einer ungehinderten Weise entfalten und eine Potenz der Zerstörung erzeugen, die das Wirken eines Napoleon, eines Stalin oder eines Hitler ohne Probleme in den Schatten stellen kann.

Die Gefahr, in der sich der Mensch heute befindet, resultiert vor allem aus den destruktiven Kulturnormen, die von der Konstitution der traditionellen Standeskultur verursacht werden. Die Auswirkungen der „normalen“ psycho-sexuellen Verletzungen des Menschen verstĂ€rken sich dadurch heute durch eine ebenfalls „normale“ kulturbedingte AutoritĂ€tshörigkeit. Indem sich die autoritĂ€tshörigen psycho-sexuell verletzten Menschen mit der gegenwĂ€rtigen KulturfĂŒhrung identifizieren, die sowohl durch ein weibliches Kali-Wesen als auch durch ein mĂ€nnliches Mars-Wesen (der oberen 10.000) geprĂ€gt ist, entsteht notwendig eine ĂŒberaus unglĂŒckliche und destruktive Kulturkonstellation, die die innere Tendenz aufweist, unhaltbar zu werden.

Es ist fĂŒr den heutigen Menschen daher wichtig, festzustellen, dass die 68er Revolution keine Lösung fĂŒr die menschliche Selbstorganisation gebracht hat, sondern lediglich die Vorzeichen der traditionellen Geschlechterherrschaft vertauscht hat. Heute beherrscht in der Regel die Frau den Mann durch ihre „liberalisierten“ weiblichen „Waffen“ und durch eine vom Neoliberalismus unterstĂŒtzte matriarchale Familienrechtsprechung. Dadurch hat die Frau heute eine bereits verfestigte soziale Deutungshoheit in der Kultur erreicht. FĂŒr das Endergebnis der damit einhergehenden kulturellen Entwicklungen spielt es letztlich keine Rolle, ob das Mars-Wesen des Mannes oder das Kali-Wesen der Frau die natĂŒrlichen Sozialbeziehungen des Menschen zersetzt. Das Ergebnis ist das Gleiche: die fortschrittliche Auflösung einer besonderen 500.000 Jahre alten menschlichen Sozialnatur.

Die gegenwĂ€rtige Gemengelage macht deutlich, dass sich der Mensch nur durch eine Auflösung der kulturbedingten psycho-sexuellen Verletzungen und der absolutistischen Identifikation mit den KulturautoritĂ€ten vor einer effektiven Selbstzerstörung bewahren kann. Kann der Mensch diese beiden sozialen FlĂŒche, die zu einem generativen Grunderbe der Standeskultur geworden sind, heute nicht durch sein gesammeltes soziales und psychologisches Wissen auflösen, dann wird sich der Mensch bis spĂ€testens 2035 abschaffen. Keine natĂŒrliche Vernunft und auch kein Bitten und Betteln kann den zerstörerischen Prozess aufhalten kann, der sich heute ungehindert durch eine fortschrittliche Potenzierung der psycho-sexuellen Verletzungen und der krankhaften AutoritĂ€tshörigkeit des Menschen in der Kultur vollzieht.

 

Die traditionelle Religion und ihre destruktive Wirkung auf die heutige kulturelle Selbstorganisation

Die heutige Corona-Politik spiegelt in einer grundsĂ€tzlichen Weise die alte religiöse Gewohnheit der Standeskultur wider, die Welt in Gut und Böse einzuteilen, so dass heute das Corona-Virus von vielen Menschen, ob nun bewusst oder unbewusst, als eine Art „Teufel“ gesehen wird, gegen den man sich wehren muss. Dadurch ist notwendig auch der potenzielle Corona-TrĂ€ger entsprechend verdĂ€chtig geworden und wird innerhalb der Kultur „gebannt“ und isoliert. Ohne sich dessen bewusst zu sein, praktiziert der Mensch darĂŒber einen inquisitorischen Corona-Absolutismus, der notwendig langfristig nicht weniger verheerende Folgen fĂŒr die menschliche Psyche zeitigt, als die katholische Inquisition im Mittelalter. Durch die daraus resultierende bodenlose Angst vor dem Corona-Virus ist ein emotional ĂŒberspannter Umgang mit dem Virus entstanden, der immer mehr dazu tendiert, den Boden der Maßhaltigkeit und der natĂŒrlichen Vernunft zu verlassen. Die religiöse Hysterie, die sich dadurch in vielen Menschen still und heimlich breit gemacht hat, ist zu einem gefĂ€hrlichen NĂ€hrboden fĂŒr neue kulturelle Allmachtsphantasien geworden, die auch das Ziel einer Beherrschung des Corona-Virus einschließen. Notwendig ist die Gesellschaft dadurch insgesamt in eine gefĂ€hrliche mentale Schieflage geraten.

Will sich der Mensch von der gegenwĂ€rtigen Corona-Hysterie wieder befreien, dann ist dafĂŒr vor allem die ÜberprĂŒfung der persönlichen Corona-Bedrohung eine unabdingbare Voraussetzung. Wie ist die individuelle Bedrohungslage einzuschĂ€tzen, wenn sich 500 Menschen von 100.000 Menschen innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen mit dem Coronavirus infizieren und 80 % der Infizierten nur leichte Symptome aufweisen. Welche Gefahr ist fĂŒr den Einzelnen gegeben, wenn von 83 Millionen Menschen ca. 80.000 (von April 2020 bis Mai 2021) gestorben sind und 70.000 davon ĂŒber 70 Jahre alt waren – einem Alter, ab dem das menschliche Immunsystem zunehmend schwĂ€cher wird. Wie ist es schließlich in Rechnung zu stellen, dass bis Mai 2021 insgesamt 800 Menschen in einem Alter von 1-49 Jahren mit schwerwiegenden Vorerkrankungen oder durch eine ImmunschwĂ€che am oder mit dem Corona-Virus gestorben sind? Insgesamt hat fĂŒr die Altersgruppe von 1-49 Jahren ein Risiko von weniger als 0,005 % bestanden, tödlich am Corona zu erkranken Die Corona-Bedrohung hat sich daher fĂŒr die meisten Menschen als so gering erwiesen, dass sich eine Spaltung zwischen der„gefĂŒhlten“ Corona-Gefahr und der realen Corona-Gefahr im Innern der Menschen entwickelt hat. Diese innere Spaltung ist fĂŒr viele Menschen bis heute gefĂ€hrlicher geworden, als das Virus selbst. Bisweilen erinnert die psychische Verfassung von Menschen, die in einer besonderen Weise von einer Corona-Angst betroffen sind an das MĂ€rchen „Des Kaisers neue Kleider“. https://de.wikipedia.org/wiki/Des_Kaisers_neue_Kleider

Vom Standpunkt der Menschen die unter 50 Jahre alt sind, ist die heutige massive EinschrĂ€nkung der Freiheitsrechte, die Nötigung zur Impfung und die Nötigung zur sozialen Isolierung durch eine absolutistische Corona-Politik nicht nur als fragwĂŒrdig zu erachten, sondern als unangemessen und als inakzeptabel zu bewerten. Immerhin stehen bereits seit geraumer Zeit Medikamente gegen Corona zur VerfĂŒgung, die bei einer Infektion einen schwerwiegenden Verlauf der Corona Erkrankung verhindern können. DafĂŒr ist es lediglich notwendig, bereits in der Zeit der QuarantĂ€ne mit einer Medikation zu beginnen. Quelle Corona-Zahlen (Mai 2021)

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund- des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Quelle Corona-Zahlen (Mai 2021) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund- des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Sobald der Einzelne von sich selbst absieht und das allgemeine Bedrohungspotential fĂŒr sein Volk zu ermessen versucht, verliert er die Möglichkeit, das Gefahrenpotential des Corona-Virus einzuschĂ€tzen. Da sich das natĂŒrliche Leben auf der Erde grundsĂ€tzlich durch das Individuum vollzieht, ist auch der evolutionĂ€re menschliche Verstand auf das Individuum, auf die Familie und auf die Sippe, nicht aber auf die Masse geeicht und ausgerichtet. Die Masse stellt innerhalb der natĂŒrlichen menschlichen Organisationslogistik lediglich ein relatives Hilfsmittel zum Überleben der Sippen dar und hat keinen absolutistischen Zweck an und fĂŒr sich. Genau diese unnatĂŒrliche und irrtĂŒmliche Ansicht aber fördert die heutige Standeskultur im modernen Menschen. Dadurch sieht und fĂŒhlt sich der Einzelne heute in der Regel als ein Massenwesen und denkt und handelt als ein Massenwesen. Der sich auf diese Weise organisierende Mensch ist daher relativ unfĂ€hig geworden, das Risiko eines Corona-Virus in einer realistischen Weise zu bewerten. Erst wenn sich der Mensch daher von der gegenwĂ€rtigen Corona-Hysterie befreit und die Corona-Gefahr nicht lĂ€nger auf eine ungreifbare Masse bezieht, kann er das Corona-Risiko wieder in einer realistischen Weise einschĂ€tzen.

Der Mensch kann vor allem dann eine Lösung fĂŒr seine gegenwĂ€rtig sich immer totalitĂ€rer gebĂ€rdende Kulturorganisation finden, wenn er ganz bewusst damit aufhört, das traditionelle religiöse Narrativ von Gut und Böse zu kultivieren, so dass er dieses Narrativ auch nicht lĂ€nger mit der natĂŒrlichen PolaritĂ€t von Licht und Dunkel assoziiert. Die sozialen Kategorien von Gut und Böse sind im Gegensatz zu den natĂŒrlichen PhĂ€nomenen von Licht und Dunkel gefĂ€hrliche ideologische Verabsolutierungen, die zu einer widernatĂŒrlichen VerĂ€nderung des natĂŒrlichen menschlichen Denkens und Handelns gefĂŒhrt haben. Beides miteinander gleichzusetzen, ist fĂŒr den Menschen zu einer schwerwiegenden semantischen Falle geworden, an welcher der Mensch nicht dauerhaft festhalten kann, ohne sich selbst erheblich zu schaden. Heute zeigt sich, wie verheerend das Festhalten an der religiösen Kategorie von „Gut und Böse“ fĂŒr den Menschen werden kann. Der Einzelne geht in Bezug auf die Kategorisierung „Des Guten“ und „Des Bösen“ in der Regel „selbstverstĂ€ndlich“ davon aus, zu „Den Guten“ zu gehören, so dass logischerweise zumindest ein Teil der anderen Menschen schlecht sein muss. Diese zwingende Logik ist zu einer Grundlage fĂŒr ein generelles Misstrauen des Menschen gegen den Menschen geworden und hat das Denken, FĂŒhlen und Handeln des Kulturmenschen in einer grundlegenden Weise vergiftet. Die ideologische Gut und Böse Konzeption hat heute auch zur Folge, dass der Mensch seine natĂŒrliche Intelligenz außen vor lĂ€sst und dazu tendiert, fĂŒr sein relativ unertrĂ€gliches Kulturleben irgendwelche Schuldigen zu suchen und zu SĂŒndenböcken zu machen. Auf diese Weise ist der Mensch bis heute in einer „professionellen“ Weise blind dafĂŒr geblieben, dass die Konstitution der Standeskultur mit ihrer ĂŒbernatĂŒrlichen Religionskonstitution die eigentliche Ursache fĂŒr ein unertrĂ€gliches Kulturleben ist. Nicht ohne Grund sucht der Kulturmensch daher stĂ€ndig nach sensationellen Ablenkungen und Unterhaltungen und verirrt sich dadurch immer wieder in ideologischen Bodenlosigkeiten und in verschiedenen Suchtentwicklungen. Durch die Annahme des auf die Standeskultur ausgerichteten religiösen Glaubens kreiert sich der einfache Mensch bereits seit 5000 Jahren sein individuelles KulturgefĂ€ngnis und fertigt dazu selbst die jeweils passenden ideologischen und emotionalen GitterstĂ€be an.

Die Erfindung einer kĂŒnstlichen ĂŒbernatĂŒrlichen PolaritĂ€t von „Gut und Böse“ hat unter anderem auch zur Produktion von kitschigen Filmen in der modernen Kultur gefĂŒhrt. Dabei wird vor allem der „gute Held“ ins Rampenlicht gestellt, der die armen Dienermenschen und Sklavenmenschen vor den bösen Menschen der Standeskultur schĂŒtzt. Der dadurch genĂ€hrte naive und passivierende Glaube an besondere „Kulturhelden“ ĂŒbermalt in einer „erfolgreichen“ Weise sowohl das reale masochistische Verhalten des „Sklavenmenschen“ als auch das sadistische Verhalten des Herrenmenschen. Dadurch weigert sich der Mensch in einer effektiven Weise, diese Verhaltensweisen als krankhaft und destruktiv einzuschĂ€tzen und hĂ€lt an der „normalen“ sado-masochistischen Beziehungskonstitution der Standeskultur fest. Dies wird so lange der Fall bleiben, so lange die Konstitution der Standeskultur durch das traditionelle religiöse „Gut-Böse“ Narrativ gedeckt ist. Viele Menschen glauben noch heute daran, dass „Das Gute“ und „Das Böse“ sich gegeneinander so bedingen, wie Tag und Nacht. Dadurch verfestigt sich notwendig ein tiefgehendes Unvermögen in den Betroffenen, sich aus dem asozialen Teufelskreis der heutigen Standeskultur zu befreien. Der Glaube daran, dass sich „Das Gute“ und „Das Böse“ einen ewigen kosmischen Kampf liefern, ist daher zu einem gefĂ€hrlichen ideologischen Stolperstein fĂŒr den heutigen Menschen geworden. Lernt der Mensch daher nicht ganz bewusst, zwischen einer relativen PolaritĂ€t von hell und dunkel und einer absolutistischen und widernatĂŒrlichen PolaritĂ€t von Gut und Böse zu unterscheiden, dann wird der Mensch an diesem schwerwiegenden ideologischen Stolperstein der traditionellen Standeskultur scheitern.

In der Natur der Erde gibt es kein „Gut“ und auch kein „Böse“ sondern ein relatives konstruktives oder destruktives Verhalten aller Lebewesen, je nach der sich jeweils einstellenden Lebenssituation. WĂ€hrend eine Antilope ohne Gefahr in der NĂ€he eines Löwen grasen kann, der gerade keinen Hunger hat, Ă€ndert sich die Situation, sobald der Löwe Hunger bekommt. Dann registrieren die Beutetiere anhand des Verhaltens des Löwen eine Gefahr und sind entsprechend aufmerksam und konzentriert. Dadurch erbeutet der hungrige Löwe in der Regel nur die kranken und die unvorsichtigen Tiere, so dass der vordergrĂŒndige Vorwurf vieler Menschen, dass die Natur „grausam“ sei, nicht wirklich zutrifft. Dies fĂŒhrt uns zu der berechtigten Frage, ob der Mensch tatsĂ€chlich richtig liegt, wenn er nach einer „perfekten“ Welt strebt und dafĂŒr das NatĂŒrliche der Natur in einer fĂŒr alle immer brisanter werdenden Weise denunziert, reduziert und „verbessert“.

Das ideologische Ziel vieler Menschen, ein behĂŒtetes „gutes“ Kulturleben zu fĂŒhren, setzt voraus, dass der Mensch die Kultur und die gesamte Natur der Erde in einer absolutistischen Weise kontrolliert und beherrscht. Eine absolute Kontrolle des Lebens verstĂ¶ĂŸt jedoch gegen das grundlegende Narrativ des Lebens auf der Erde, das sich seit Millionen Jahren durch eine große KreativitĂ€t und durch eine freiheitliche evolutionĂ€re Entwicklung auszeichnet. Es besteht daher heute fĂŒr den Menschen durchaus die Gefahr, dass er durch die Verwirklichung einer absoluten Kontrolle ĂŒber das Leben das Lebendige des Lebens und damit das Leben selbst zerstört.

Löst sich der Mensch nicht von seinen traditionellen religiösen Vorstellungen und von dem Streben nach einer absoluten Macht ĂŒber das Leben („Macht euch die Erde Untertan“), dann kann er sich auch nicht aus seinen gegenwĂ€rtigen ideologischen Verstrickungen befreien und sich vor einem neuen kulturellen Niedergang bewahren.

Der „Herrenmensch“ hat die absolutistische Religion vor allem deshalb erfunden, um sich durch das Konzept einer Statthalterschaft Gottes auf Erden eine ideologische Herrschaftslegitimation und einen entsprechenden Herrschaftsauftrag zu erzeugen. Dadurch konnte er allen „einfachen“ Menschen eine bodenlose Angst vor ungreifbaren universalen MĂ€chten erzeugen und ist zu einem „FĂŒrsprecher“ und „Mittler“ der Götter geworden. Auf diese Weise ist ihm auch der „Geniestreich“ gelungen, die erfundenen Götter zu SĂŒndenböcken fĂŒr seine willkĂŒrliche und widernatĂŒrliche Herrschaft zu machen. Dieses einfache „religiöse“ Grundkonzept war stabil genug, um den Menschen 5000 Jahre lang in einem unnatĂŒrlichen ideologischen KulturgefĂ€ngnis gefangen zu setzen.

Die Standeskultur ist durch ihre eigene Geschichte zu einem Sammelsurium von Lug, Betrug, Parasitismus und einer widernatĂŒrlichen destruktiven Herrschaft des Menschen ĂŒber alles Leben der Erde geworden. Wer glaubt unter solchen UmstĂ€nden ein glĂŒckliches, ein soziales oder auch nur ein kameradschaftliches Leben fĂŒhren zu können, der ist ein unheilbarer Positivist. Bereinigt der Mensch seine Glaubensvorstellungen von einem absoluten Universum und einem willkĂŒrlichen, strengen, richtenden und strafenden Gott im Himmel nicht, dann kann er sich auch aus der gegenwĂ€rtigen dystopischen Kulturentwicklung nicht befreien. Es ist daher an der Zeit, dass der Mensch die unglaublich unverschĂ€mten ErzĂ€hlungen, MĂ€rchen und Machtphantasien der Standeskultur dorthin befördert, wo sie hingehören - auf den Abfallhaufen der menschlichen Geschichte.

 

Das Problem mit der Panik

Da die neoliberale Herrenmenschen-Agenda in einer zunehmend „liberalen“ Weise die Überlebensinteressen des „einfachen“ Menschen bedroht, kommt es auch immer hĂ€ufiger zu entsprechenden panischen menschlichen Reaktionen. Wie bei jeder natĂŒrlichen Lebensgefahr wird dadurch das menschliche Denken ausgeschaltet, damit der Mensch seine Aufmerksamkeit konzentrieren und die Bedrohung von Außen entweder durch einen Angriff oder durch eine Flucht abwenden kann. Da es sich bei der neoliberalen Agenda 2030 jedoch um keine natĂŒrliche, sondern um eine ĂŒbernatĂŒrliche, relativ ungreifbare Bedrohung handelt, bleibt der „einfache“ Mensch in einem Zustand der stĂ€ndigen untergrĂŒndigen Panik gefangen und entwickelt eine entsprechende ĂŒbernatĂŒrliche Hysterie und Angst. Dadurch bleibt das einfache natĂŒrliche Denken und Handeln des Menschen notwendig dauerhaft gestört, bzw. verhindert.

Da der einfache Mensch auf seine „Herrenmenschen“ (Beamten, Arbeitgeber, Geschlechtspartner) nicht aggressiv reagieren oder vor ihnen einfach fliehen kann, ohne die untergrĂŒndigen kulturellen Bedrohungen weiter zu intensivieren, richten viele Menschen in ihrer Not ihre panische Aggression oder Angst gegen sich selbst. Eine vordergrĂŒndige und scheinbare Erlösung aus dieser Notlage ist vor allem durch das religiöse Ideal der Selbstlosigkeit zu erreichen, indem der Mensch die Psycho-Logik „wo kein Ich ist, da existiert auch keine gefĂŒhlte Bedrohung mehr“ in einer regelrechten Weise zur Anwendung bringt. Ein derartiger passiv-aggressiver Nihilismus kommt notwendig einem elementaren und damit schwerwiegenden Verrat am eigenen Selbst gleich und ist daher keine Lösung auf Dauer. Die destruktive Wendung der kulturbedingten menschlichen Panik gegen das eigene natĂŒrliche Ich birgt die Gefahr eines langsamen seelischen und geistigen Selbstmords.

Je mehr Menschen in einem Volk eine kulturbedingte Panik entwickeln, die sie gegen sich selbst richten, desto mehr kommt es auch zu einer schleichenden ideologischen und emotionalen Selbstzerstörung des betroffenen Volkes. Da der Herrenmensch fĂŒr die Verfolgung seiner „Interessen“ grundsĂ€tzlich jede natĂŒrliche Empathie und jeden sozial-symbiotischen menschlichen Verhaltensrahmen außen vor lĂ€sst, bestimmt vor allem der Grad der „liberalen“ Machtentwicklung innerhalb einer Kultur den Grad der schleichenden gesellschaftlichen Selbstzerstörung.


Schlussfolgerung

Der Mensch hat gegenwĂ€rtig nicht nur mit den „Interessen“ der heutigen Herrenmenschen schwer zu kĂ€mpfen. Erschwerend kommt hinzu, dass der „obligatorische“ sado-masochistische Beziehungs-Teufelskreis der traditionellen Standeskultur durch die fortschrittliche Industrielle Revolution einen Ă€ußerst mĂ€chtigen Wirkungsgrad erreicht hat. Die Standeskultur treibt den „Herrenmenschen“ seit je her in eine Machtsucht und in einen GrĂ¶ĂŸenwahn und den Diener- und Sklavenmenschen in die Sucht nach einer passiven und gleichgĂŒltigen Selbstlosigkeit und in einen daraus sich ergebenden Minderwertigkeitswahn. Beide traditionelle Ausrichtungen und Verhaltensstrategien ergĂ€nzen sich gegenseitig auf eine ĂŒberaus destruktive Weise, so dass der Mensch durch die laufende Intensivierung der sado-masochistischen kulturellen Beziehungsnorm das Menschliche im Menschen und das NatĂŒrliche in der Natur langsam aber sicher abschafft.

Die obligatorischen sado-masochistischen Standesbeziehungen der Standeskultur hatten in der Kulturgeschichte schwerwiegende destruktive Nebenwirkungen zur Folge. Unter anderem haben dadurch nicht nur die Herrenmenschen, sondern auch die Diener- und Sklavenmenschen die Mahner, die ihre Mitmenschen eindringlich an ihre eingeborene sozial-symbiotische Natur erinnert haben, entweder ignoriert, aus dem Land vertrieben oder aber ans Kreuz gebracht. Die sado-masochistische TĂ€ter-Opfer Beziehung, die das Verhalten des Kulturmenschen seit der BegrĂŒndung der Herren-Diener-Sklaven-Standeskultur bestimmt, ist daher als das wesentliche ideologische und emotionale Hindernis zu erachten, das der heutige Mensch ĂŒberwinden muss, um sich auf eine natĂŒrliche sozial-symbiotische und real-demokratische Weise organisieren zu können.

Der Mensch kann dieses Ziel vor allem durch einen ideologischen Schneeballeffekt erreichen, indem sich jeder kulturbewusste Mensch fest vornimmt 3 andere Menschen in einer hinreichenden Weise ĂŒber die Standeskultur aufzuklĂ€ren, auch wenn er dabei Misserfolge und unangenehme Reaktionen in Kauf nehmen muss. In dieser bewussten Konsequenz, die ganz gezielt fĂŒr die menschliche Sozialnatur und fĂŒr die Natur der Erde einsteht, liegt bereits ein StĂŒck Heilung und Befreiung von einer den Menschen seit 5000 Jahren verstörenden Kulturkonstitution.

Die Standeskultur ist gegenwĂ€rtig im Begriff, sich in ein seelisches und ideologisches KrebsgeschwĂŒr zu verwandeln, wodurch alle Menschen, die sich an dieses KrebsgeschwĂŒr anpassen, notwendig frĂŒher oder spĂ€ter zu wandelnden Metastasen dieses KrebsgeschwĂŒrs werden. Wer daher glaubt, dass er sich heute nach wie vor passiv und verantwortungslos verhalten oder gar durch das Motto „luxuriös in den Untergang“ organisieren kann, tĂ€uscht sich notwendig ĂŒber die tatsĂ€chlichen Folgen dieses Verhaltens hinweg.

Reale VerĂ€nderungen in der Kultur sind in der Kulturgeschichte nie von der Mehrheit, sondern stets von einer Minderheit ausgegangen. Dabei hat sich gezeigt, dass die ideologische oder politische Übereinstimmung einer Bewegung innerhalb der Gesellschaft die 20-Prozent-Marke erreichen muss, um eine reale kulturelle VerĂ€nderung in Gang zu setzen. Es ist daher auch nicht notwendig, dass sich der empathische Mensch heute fĂŒr die unabdingbar gewordene VerĂ€nderung der KulturverhĂ€ltnisse das Ziel setzt, eine Mehrheit in der Kultur zu erreichen.

Die Gemengelage der gegenwÀrtigen neoliberal und feministisch geeichten Standeskultur kennzeichnet sich durch die folgenden VerhÀltnisse:

  1. 65 % der Menschen sind autoritĂ€tshörige und damit unertrĂ€glich und widernatĂŒrlich sich verhaltende Menschen.
  2. 15 % der Menschen sind durch ein sado-masochistisches Kulturverhalten geprÀgt, dass sich in gewissen Grenzen hÀlt und gerade noch ertrÀglich ist.
  3. 15 % der Menschen verhalten sich in einer professionellen Weise neutral und sind daher als unzuverlÀssig einzustufen.
  4. 5 % der Menschen sind empathische, sozial-symbiotisch sich organisierende Menschen, die es auf irgendeine Weise geschafft haben, einigermaßen heil durch den normalen „Erziehungsprozess“ der Standeskultur zu kommen.

Die 5 % empathischen Menschen sind zurzeit nicht vernetzt und organisieren sich in kleinen Splittergruppen. Daher geht von Ihnen kein ausreichender Einfluss auf die Gesellschaft aus, der den Teufelskreis der gegenwĂ€rtigen sado-masochistischen Degeneration des Menschen durchbrechen könnte. Eine bewusste Vernetzung der empathischen Menschen ist daher die grundlegende Voraussetzung dafĂŒr, dass der Mensch ein neues seelisches und ideologisches Leuchtfeuer entzĂŒnden kann, das die gegenwĂ€rtige neoliberale und feministische WillkĂŒr beendet und den Weg zu einer neuen natĂŒrlichen Kulturgestaltung frei macht.

Vielen scheint eine solche Entwicklung heute unmöglich zu sein, da die parasitĂ€re Kulturherrschaft des „Clubs der herrenmenschlichen Dichter“ seit 5000 Jahren akzeptiert ist und auf eine AutoritĂ€tshörigkeit des kleinen Mannes bauen kann. Dadurch findet die gigantische Medienmaschinerie, die der moderne „Herrenmensch“ in den letzten 35 Jahren geschaffen hat, in den Menschen ein offenes Ohr fĂŒr alle willkĂŒrlichen Behauptungen, Halbwahrheiten und positivistischen Zukunfts-Utopien. Gerade weil es heute nicht einfach ist, einer stĂ€ndigen „sanften“ Vergewaltigung durch eine neoliberale von einem Großteil der Menschen akzeptierte Medienpolitik zu entgehen, muss der empathische Mensch einen Weg finden, sich vor einer seelischen und geistigen Vergiftung zu schĂŒtzen und auf eine konsequente Weise fordern, dass die derzeitige menschliche  „Innenweltverschmutzung“ durch eine neolberale Medienagenda von immer mehr Menschen eine persönliche Absage erhĂ€lt.

Es ist fĂŒr den Menschen ĂŒberlebenswichtig geworden, dass die 5 % der empathischen Menschen gezielt und bewusst eine ideologische Speerspitze fĂŒr eine neue biologische Kulturorganisation in der Kultur bilden. Diese Speerspitze kann notwendig kein „VerstĂ€ndnis“ mehr fĂŒr die „Interessen“ der Herrenmenschen aufbringen und erteilt dem absolutistischen menschlichen Kontroll- und Machtstreben notwendig eine grundlegende Absage. Damit diese Absage eine effektive Wirkung entfalten kann, ist es wichtig, dass der Einzelne begreift, wie der Herrenmensch seit 5000 Jahren seine Macht erlangt. Der Herrenmensch baut sein absolutistisches Machtstreben vor allem auf dem natĂŒrlichen Streben des naiven Menschen nach sozial-symbiotischen Beziehungen auf. Indem sich der Herrenmensch bewusst und gezielt widernatĂŒrlich, asozial und unertrĂ€glich verhĂ€lt, erzeugt er durch dieses Verhalten die Falle eines regelrechten destruktiven Beziehungs-Teufelskreises, da der gesunde empathische Mensch auf die Beziehungsagenda des Herrenmenschen spontan mit dem Versuch reagiert, die Beziehung zum Herrenmenschen zu harmonisieren. Der dabei zur Wirkung kommende soziale Grundimpuls im „naiven“ Menschen erkennt das widernatĂŒrliche Verhalten des Herrenmenschen nicht, weil der naive Mensch grundsĂ€tzlich nicht davon ausgeht, dass sich ein Mensch in einer widernatĂŒrlichen und krankhaften Weise verhalten und organisieren will. Durch diese Betriebsblindheit entsteht eine tragische destruktive Beziehung zwischen dem naiven Menschen und dem „Herrenmenschen“ die sich durch ein willkĂŒrliches und asoziales Herrenmenschen-Verhalten und durch eine destruktive nachgiebige „Anpassung“ des naiven Menschen auszeichnet. Bis heute versucht der Herrenmensch die Ursache-Wirkung Folge dieser „normalen” Beziehungskonstitution der Standeskultur ideologisch dadurch zu verkehren, dass er der „NaivitĂ€t“ des einfachen Menschen und damit der empathischen Sozialnatur des Menschen die Schuld an dieser Beziehungskonstellation zuspricht. Dadurch entsteht zwangslĂ€ufig ein Teufelskreis einer stĂ€ndig sich intensivierenden konflikthaften Beziehung, der zu einem fortschrittlichen Machtgewinn des Herrenmenschen ĂŒber den naiven Menschen fĂŒhrt. Im naiven Menschen entsteht darĂŒber ĂŒber kurz oder lang eine depressive Verstimmung, die bis zu dem GefĂŒhl der Vergeblichkeit, der sozialen UnfĂ€higkeit und der Minderwertigkeit reichen kann.

Die Kenntnis dieses tragischen Beziehungsprozesses bedeutet fĂŒr die 5% der empathischen Menschen, dass sie auf die offizielle Weltsicht des Herrenmenschen nichts geben dĂŒrfen, da sich der naive Mensch bereits durch ein „nach-denken“ ĂŒber diese Weltsicht ideologisch und emotional kontaminiert. Alleine das Aufgreifen des „radioaktiven“ herrenmenschlichen Gedankenguts ist daher in der Regel der Beginn einer zunehmenden geistigen und emotionalen Selbstvergiftung, die den Menschen sehr zĂŒgig in eine Depression treiben kann.

Sobald es den 5 % empathischen Kulturmenschen gelingt, die 15 % „neutralen“ Kulturmenschen davon zu ĂŒberzeugen, dass die Standeskultur die Seele des Menschen in einer schwerwiegenden Weise kontaminiert und verletzt, entsteht eine starke geistige und emotionale Feldwirkung innerhalb der Gesellschaft. Diese Feldwirkung reicht aus, dass sich auch die gerade noch ertrĂ€glich sich verhaltenden Menschen langsam aber sicher anschließen. FrĂŒher oder spĂ€ter folgen schließlich die autoritĂ€tshörigen Menschen wie von selbst nach, da sie sich stets nach dem vorherrschenden Geist in der Kultur ausrichten. Dies ist der einzig realistische Weg, wie sich der heutige Mensch auf eine konstruktive Weise von seiner gegenwĂ€rtigen immer gefĂ€hrlicher werdenden kulturellen Fehlentwicklung befreien und einen geistigen und emotionalen Neuanfang fĂŒr den Aufbau einer biologischen Gesellschaftsorganisation finden kann.

Es ist wichtig, dass sich der empathische Mensch von niemandem einreden lĂ€sst, dass es bereits zu spĂ€t ist, den gegenwĂ€rtigen Prozess der menschlichen Selbstzerstörung aufzulösen. Viele Protagonisten der Standeskultur, zu denen auch die eigenen Eltern zĂ€hlen können, besitzen keine natĂŒrliche Empathie mehr und halten sich daher an ihren erreichten BesitztĂŒmern und an ihrer erreichten Macht ĂŒber andere Menschen fest. Solche Menschen sind darauf erpicht, alle anderen Menschen davon zu ĂŒberzeugen, dass man ohnehin nichts mehr tun könne, dass die Dinge eben so sind, wie sie sind und dass es bereits zu spĂ€t ist, um noch irgendetwas zu unternehmen. An diesen Menschen wird deutlich, wie sehr der Mensch heute bereits an der Materie festhĂ€lt und wie schwer es ihm bisweilen fĂ€llt, noch an etwas anderes zu glauben.

Eine Bewegung, die auf eine bewusste Weise die psycho-sexuelle Kulturverletzung des Menschen und die von der traditionellen „KulturpĂ€dagogik“ verursachte bedingungslose AutoritĂ€tshörigkeit zu ihrem zentralen Politikum erhebt, kann heute die 20-Prozent-Marke fĂŒr eine faktische VerĂ€nderung der Kultur innerhalb einer relativ kurzen Zeit erreichen. Sobald der „einfache“ Mensch ganz bewusst die destruktive Kulturentwicklung von heute nicht mehr durch eine allergische Reaktion oder durch eine Flucht in die GleichgĂŒltigkeit beantwortet, sondern die realen GrĂŒnde der heutigen Kulturentwicklung konfrontiert und politisiert, kann er auch eine neue „biologische“ Vergemeinschaftung begrĂŒnden, die den heutigen „Kulturgeist“ auf eine konstruktive Weise erneuert.

Der heutige Herrenmensch wird versuchen, diese Erneuerung des Menschen im Menschen zu verhindern. So kann es fĂŒr den Einzelnen eine große Hilfe sein, das Hohelied der Liebe in der Bibel (1. Korinther 13) fĂŒr die heutige Zeit abzuwandeln und sich die einfache und fundamentale Wahrheit immer wieder vor Augen zu fĂŒhren:

„Und wenn du die ganze Welt besĂ€ĂŸest und hĂ€ttest die Liebe nicht, so hĂ€ttest du nichts.“

 

Nachwort

Da ein Problem stets erst dann in einer hinreichenden Weise gelöst werden kann, wenn seine Beschaffenheit in einer ausreichenden Weise verstanden worden ist, ist es fĂŒr den heutigen Menschen notwendig geworden, sich mit seiner biologischen, kulturellen und ökonomischen Geschichte auseinanderzusetzen. Ohne das erforderliche Hintergrundwissen fĂŒr die heutige kulturelle Entwicklung fehlt dem Einzelnen notwendig ein ausreichendes geistiges und emotionales RĂŒstzeug, um sich gegen die bodenlose WillkĂŒr zu wehren, die heute das politische, das ökonomische und zunehmend auch das soziale Gesellschaftsleben bestimmt. Die folgende Buch-Trilogie ermöglicht dem Einzelnen eine derartige geistige und emotionale Auseinandersetzung und AufrĂŒstung:

1. Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen

„Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung - oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ thematisiert den fundamentalen Widerspruch zwischen den natĂŒrlichen Anlagen des Menschen fĂŒr eine freiheitliche und soziale Selbstorganisation und der Tatsache, dass der „Herrenmensch“ den „einfachen“ Menschen seit 5000 Jahren in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet. Das Buch erörtert die Entwicklung der Standeskultur von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart und konzentriert sich ab dem frĂŒhen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Auf diese Weise erschließt sich dem Leser nach und nach ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der heutige Mensch zu kĂ€mpfen hat. ISBN 978-3-75433-300-6

2. Die Befreiung von der Standeskultur – durch den natĂŒrlichen dritten Weg

Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ erörtertden ideologischen und praktischen Weg, den der Mensch heute gehen kann, um seine kulturelle Fehlentwicklung zu korrigieren und setzt sich eingehend mit den ideologischen und psychologischen HĂŒrden auseinander, die der Mensch dafĂŒr ĂŒberwinden muss. ISBN 978-3-75434-165-0

3. German Angst – ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Auflösung

Das Buch “German Angst - ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Auflösung” beleuchtet eine der schwerwiegenden Folgen der kulturellen Fehlentwicklung: die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst im Menschen, die nicht nur die Seele, sondern auch den Verstand des Menschen lĂ€hmt. Sobald die Ursachen dieser Angst erkannt und in einer hinreichenden Weise verarbeitet worden sind, kann die ĂŒbernatĂŒrliche menschliche Angst durch ein entsprechendes Denken und Handeln gezielt reduziert und aufgelöst werden. ISBN 978-3-75430-581-2